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Stadt Sinsheim

Projektgruppe

Internationale Begegnung

Die Agenda-Gruppe "Internationale Begegnung" engagiert sich seit der Zukunftskonferenz der Stadt Sinsheim im Jahre 2000 für die Integration der ausländischen Mitbürger:innen. 

In Sinsheim leben Menschen unterschiedlichster Nationalitäten aus fast 100 Staaten zusammen. Ihnen und ihren Kindern unsere Stadt zur Heimat werden zu lassen und Begegnung zu ermöglichen, motiviert immer wieder zum Engagement für die internationale Begegnung.

Die Lokale Agenda Gruppe "Internationale Begegnung" hat es sich zum Ziel gesetzt, Akzeptanz und Toleranz unter den Sinsheimer Bürger:innen aller Nationalitäten zu fördern, um nicht nebeneinander, sondern miteinander zu leben. Sie besteht derzeit aus zwölf Mitgliedern und trifft sich alle zwei Monate. Seit 2005 organisiert die Gruppe das "Internationale Familienfrühstück", das wegen seines Erfolges im städtischen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken ist. Zudem beteiligt sich die Projektgruppe auch an anderen kommunalen Projekten (z.B. Weihnachten International).

Bisher durchgeführte Projekte

  • 1. Internationales Kinderfest 2001
  • Fest der Kulturen 2003, 2004 und 2007
  • Internationales Fest zum Weltkindertag 2006
  • Internationales Familienfrühstück von 2005 bis heute
  • Weihnachten International seit 2016
  • Stammtisch "Internationale Begegnung"

Internationales Familienfrühstück mit buntem Programm und Mitmachbuffet am 10.07.2022

Die Agenda-Gruppe „Internationale Begegnung“ lädt nach einer zweijährigen Pause am Sonntag, den 10.07.2022 wieder zum Internationalen Familienfrühstück in die Allee vor der Musikschule Sinsheim ein. Der Kreisverband der LandFrauen Heidelberg-Sinsheim und das Spielmobil Kraichgau e.V. werden ebenfalls wieder mit dabei sein und mit Kuchenköstlichkeiten und Spiele für Kinder den Mittag bereichern. Die Besucher erwartet ein Fest der Sinne, das mit einem kleinen internationalen Programm, mit internationaler, ukrainischer Musik und Tanz auf der Außenbühne der Musikschule überzeugen möchte.

Die Lokale Agenda Gruppe „Internationale Begegnung“ und die Stadt Sinsheim freuen sich sehr, die inzwischen bewährte und unbeschwerte Tradition, das Internationale Familienfrühstück in diesem Jahr wieder aufleben zu lassen. Das Veranstaltungsformat ermöglicht es, auf angenehme Art und Weise, das gemeinsame Miteinander von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturkreisen, von Jung und Alt, beim Sonntags-Frühstück im Herzen von Sinsheim zu erleben und Teil davon zu sein. Neue Kontakte knüpfen, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu lachen und zu tanzen klappt dabei ganz nebenbei.

Für das Frühstück werden alle Gäste gebeten, Speisen und Frühstückszutaten – insbesondere auch landestypische Gerichte – mitzubringen.

So wird ein buntes internationales Frühstücksbuffet aufgebaut, an dem jeder sich bedienen kann. Getränke wie Kaffee, Tee und Säfte werden zum Selbstkostenpreis verkauft.

Um 11 Uhr begrüßen Oberbürgermeister Jörg Albrecht und Alex Riederer offiziell alle Frühstücksgäste. Im Anschluss folgt ein kleines Programm mit ukrainischer Musik und Tänzen. Für die Kinder gibt es interessante Spielmöglichkeiten mit dem Spiel-Mobil Kraichgau e.V..

Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt, da der Platz überdacht sein wird.

Wann:            Sonntag, 10.07.2022 von 11-15 Uhr
Wo:                Musikschulbühne in der Allee in Sinsheim
Wer:               Lokale Agenda Gruppe „Internationale Begegnung“

Autorenlesung mit Florence Brokowski-Shekete

Bei der Lesung mit Florence Brokowski-Shekete auf dem Burgplatz ging es um Alltagsrassismus und der Durchsetzungskraft einer beeindruckenden Frau. Die von der Lokalen Agenda Gruppe "Internationale Begegnung" und dem Café Sam organisierten Lesung von und mit Frau Brokowski-Shekete auf dem Burgplatz am 11.09.2021 in Sinsheim war mit über 70 Besucherinnen und Besucher ein voller Erfolg.

Die Mannheimer Schulamtsdirektorin berichtete aus ihrem bewegten Leben und las aus ihrer Autobiografie "Mist die versteht mich ja!". Geboren wurde Frau Brokowski-Shekete 1967 in Hamburg – mit familiären Wurzeln in Afrika - und ist in Deutschland aufgewachsen. Sie arbeitet als freie Beraterin in ihrer Agentur "FBS intercultural communication" und war bereits Lehrerin und Schulleiterin.

Die Besucher:innen der Lesung zeigten sich beeindruckt von der Frau, die sich einmischt, und die sich einsetzt, wenn sie auf Alltagsrassismus stößt. Ihre Autobiografie erzählt von ihrem Leben, das Ende der 1960er-Jahre in Buxtehude bei Hamburg beginnt. Dort wird sie als Kind nigerianischer Eltern von einer alleinstehenden Frau in Pflege genommen. Sie erlebte eine spannende und geborgene Kindheit – die für dreieinhalb Jahre abrupt unterbrochen wurde, als sie ihre leiblichen Eltern nach Nigeria holen. Der Zwiespalt "äußerlich afrikanisch – innerlich deutsch" zieht sich dabei wie ein roter Faden durch ihre Autobiographie und auch Rassismus spielt immer wieder eine Rolle.

Sie macht Abitur und studiert und kämpft sich auf beeindruckende Art und Weise durch ihren Alltag. Dabei möchte sie Vorbild sein und andere an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Als wichtigen Schlüssel für eine gelingende Integration nennt sie die Sprache und die gelebte Kultur und ihre Botschaft lautet am Ende der Lesung "Miteinander reden, anstatt übereinander".

http://www.sinsheim.de//stadt-info/lokale-agenda-21/internationale-begegnung