Geschichte: Stadt Sinsheim

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Stadtteil Rohrbach

Über die Heilbronner Straße ist Rohrbach von Sinsheim aus nach zwei Kilometern in Richtung Osten zu erreichen. Beide Orte haben sich in der jüngeren Vergangenheit so weit ausgedehnt, dass ihre Bebauungen annähernd ineinander übergehen. Ein gleichnamiger Zufluss der Elsenz durchquert Rohrbach, wo aktuell 2209 Menschen leben. Das Gemeindewappen zeigt – den Ortsnamen wörtlich aufgreifend – drei Rohrkolben, die aus einem blauen Wellenbalken hervorragen.

Die bislang erste Erwähnung Rohrbachs findet sich in der Abschrift einer Urkunde aus dem Jahr 1099. Demnach tauschte der Speyerer Bischof Johannes mit seinem Amtskollegen Konrad aus Worms die Gerichtshoheit über die Orte Kirchheim und Astheim gegen diejenige über Sinsheim und Rohrbach ("Roirbach"). Dieser Vorgang hängt damit zusammen, dass zuvor der gebürtige Graf im Kraichgau Johannes das Kloster Sinsheim, ein Eigengut seiner Familie, dem Domstift Speyer übertragen hatte. Die Besitzverhältnisse änderten sich jedoch dadurch nicht, denn der Wormser Bischof blieb weiterhin Eigentümer von Rohrbach. Während des Mittelalters nahmen die Herren von Venningen das Dorf als Lehen. Manche nannten sich sogar "von Rohrbach", und die Familie behielt die Ortsherrschaft bis zum Übergang an Baden im Jahr 1806.

Der kurpfälzische Regierungspräsident Carl Philipp von Venningen ließ 1769 ein neues Keltergebäude in seinem Ort Rohrbach errichten. Ursprünglich sollte im Obergeschoss auch eine Ratsstube untergebracht werden, denn eine solche existierte bis dahin nicht. Die Gemeinde lehnte jedoch das Vorhaben ab. Die Räumlichkeiten gingen schließlich in den Besitz der katholischen Kirchengemeinde über und wurden als Wohnung deren Schullehrers mit angegliederter Kapelle genutzt. 1845 erwarb die politische Gemeinde das restliche Gebäude und brachte dann doch das Rathaus dort unter. Nach der Eingemeindung Rohrbachs in die Große Kreisstadt Sinsheim wurde der katholische Eigentumsanteil ausgelöst und seit 1979 hat in dem sanierten Barockbau die Verwaltungsstelle ihren Sitz.

1790 lebten elf jüdische Familien in Rohrbach. Carl Philipp von Venningen schränkte deren Zahl im darauffolgenden Jahr ein. Grund dafür war die Armut der bereits ansässigen Familien. In badischer Zeit wuchs die jüdische Gemeinde ebenso wie deren Wohlstand. 1832 wurde eine Synagoge mit integrierter Schule und rituellem Bad errichtet. Innerhalb von fast 75 Jahren kehrte sich die Situation um, und es wohnten in Rohrbach nur noch zwölf Juden. Die Gemeinde löste sich auf. Die politische Gemeinde kaufte den Synagogenbau und nutzte ihn für ihre Zwecke. Seit 1967 ist er in Privatbesitz. Eine mustergültige Restaurierung in den Jahren 2004 bis 2008 durch die aktuellen Eigentümer lassen die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes wieder lebendig werden.

Ebenfalls 1832 wurde in Rohrbach die erste Gemeindebäckerei des Amtsbezirks Sinsheim eingerichtet. Den Betrieb besorgte ein eigens angestellter Bäcker, der ausschließlich im Auftrag der Einwohnerschaft deren Rohstoffe verarbeitete und daraus Backwaren produzierte. Der dafür notwendige Sauerteig wurde von ihm ausgegeben. Erst nach Versorgung der Gemeinde durfte der Bäcker auf eigene Rechnung arbeiten. Die Gemeindebäckerei bestand bis 1935.

Einführende Literatur:

Hartmut Riehl: Auf den Spuren der Adelsgeschlechter in Sinsheim, Sinsheim 2020

Zimmermann-Ebert, Käthe: Grosse Kreisstadt Sinsheim: rund um den Steinsberg, hrsg. von der Großen Kreisstadt Sinsheim, Karlsruhe / Sinsheim 1990

Lurz, Meinhold: Rohrbach. 1099 – 900 Jahre – 1999, Sinsheim 1998