Zwei Stolpersteinführungen in Sinsheim
icon.crdate21.07.2026
Die Vereine Freunde Sinsheimer Geschichte e. V. und Alte Synagoge Steinsfurt e. V. laden am Samstag, 1. August 2026, um 18:00 Uhr zur ersten Stolpersteinführung des Jahres in die Sinsheimer Innenstadt ein. Unter dem Titel „Drei Häuser in der Muthstraße und das Schicksal ihrer jüdischen Bewohner“ stehen die Familien Ledermann, Adler und Beer im Mittelpunkt.
Die Vereine Freunde Sinsheimer Geschichte e. V. und Alte Synagoge Steinsfurt e. V. laden am Samstag, den 1. und 29. August 2026 jeweils um 18:00 Uhr zur Stolpersteinführung in die Sinsheimer Innenstadt ein.
Unter dem Titel „Drei Häuser in der Muthstraße und das Schicksal ihrer jüdischen Bewohner“ stehen die Familien Ledermann, Adler und Beer im Mittelpunkt. An den ehemaligen Wohn- und Geschäftshäusern in der Muthstraße erfahren die Teilnehmer mehr über den geschäftlichen Erfolg dieser jüdischen Familien, ihre Bedeutung für das wirtschaftliche Leben in Sinsheim und ihr Schicksal während der Zeit des Nationalsozialismus.
Treffpunkt ist Samstag, den 01. August um 18:00 Uhr an der Post in der Muthstraße.
Die Veranstaltung ist zugleich der Auftakt einer zweiteiligen Führungsreihe: Eine weitere Führung findet am Samstag, 29. August 2026 statt und widmet sich den jüdischen Bäckereien in der Hauptstraße.
Unter dem Titel „Die Hauptstraße in Sinsheim – Einkaufen für den täglichen Bedarf“ begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren der jüdischen Bäckerfamilien Reinach und Scherer. Die Führung zeigt, welche Bedeutung ihre Bäckereien für die Versorgung der Sinsheimer Bevölkerung hatten, und erzählt die Geschichte der beiden Familien – von Integration, Ausgrenzung, Verfolgung, Flucht und Tod bis hin zur Versöhnung.
Treffpunkt ist Samstag, der 29. August um 18:00 Uhr am Alten Rathaus in der Hauptstraße.
Die Teilnahme kostet 4 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Führungen sind auch für Besucher mit Rollatoren geeignet. Wer nicht längere Zeit stehen möchte, kann gerne eine Sitzgelegenheit mitbringen. Für geeigneten Sonnenschutz ist selbst zu sorgen.
Die Führungen finden nur bei trockenem Wetter statt.




