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Mobile Endgeräte für Schulen

Neuanschaffungen im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms

Vier städtische Mitarbeiter halten iPads in die Kamera
Bild (Stadt Sinsheim): Mitarbeiter und Auszubildende des Amts für Informations- und Kommunikationstechnik der Stadt Sinsheim (v.l.n.r. Julian Heinrich, Lucas Hauser, Philipp Timme, Thomas Czink) richten die neuangeschafften Geräte für die Schulen ein

Bund und Land haben in einem bundeweiten Programm Mittel zur Verfügung gestellt, um Schulen mit Tablets und Laptops auszustatten. Den Schulträgern in Baden-Württemberg stehen dabei im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms zur Verbesserung der Rahmenbedingungen des digitalen Fernunterrichts, besonders in Zeiten von Corona, insgesamt 130 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen rund 270.000 Euro auf die Stadt Sinsheim.

Nachdem zuvor an den Schulen der voraussichtliche Bedarf ermittelt und die gewünschten Endgeräte abgefragt wurden, schafft die Stadt nun 167 Notebooks und 233 iPads an. In den ersten Wochen des neuen Schuljahres sollen so rund 13 Prozent der Schüler ein Leihgerät für das Homeschooling erhalten können. Wer ein solches Gerät erhält und somit einen Leihvertrag abschließt, entscheidet die jeweilige Schulleitung. Ziel des Sofortausstattungsprogramms ist es, den Schülern, die weder Laptop noch Tablet haben, ein mobiles Endgerät zur Verfügung zu stellen, und soziale Ungleichheiten abzumildern.
 
Derzeit werden die Geräte im Amt für Informations- und Kommunikationstechnik der Stadt Sinsheim eingerichtet. Die iPads sind bereits eigetroffen und werden augenblicklich konfiguriert. Neben den Standardanwendungen, die sich auf den Geräten aller Sinsheimer Schulen finden, werden auf Wunsch der jeweiligen Einrichtung individuell benötigte Apps installiert. In den Büros und auf den Schreibtischen stapeln sich die Kartons. Amtsleiter Wolfgang Wagner spricht von einem „erheblichen Arbeitsaufwand“, der in das Sofortausstattungsprogramm fließt. Zwei Mitarbeiter und zwei Auszubildende sind allein zwei Wochen mit der Einrichtung der iPads beschäftigt. Die Lieferung der Notebooks steht noch aus. Lieferengpässe gibt es derzeit bei Schutzhüllen. Man hoffe, die Schulen in den nächsten zwei Wochen mit den Geräten beliefern zu können, so Wagner. Neben den Endgeräten werden die Schulen dann auch mit speziellen Koffern ausgestattet, in denen die iPads und Tablets sicher verstaut und transportiert werden können.
 
Die Stadt Sinsheim setzt schon länger auf Digitalisierung an den Schulen: Bereits vor Ausbruch der Coronakrise wurde in digitale Klassen investiert, und es wurden rund 150 iPads für die Schulen angeschafft.

 

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