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Geldspende der Josef Wund Stiftung hilft drei Projekten in Sinsheim und der Region sehr

Eine großzügige Geldspende der Josef Wund Stiftung überbrachten Christoph Palm (li.) und Petra Wund (4. v. re) an das „Sinsheimer Modell“, an den Bürgerkreis für psychosoziale Arbeit und an den „Multi-Super-Zirkel“-Wettkampf.

Eine großzügige Spende in Höhe von 52.000 Euro der Josef Wund Stiftung überreichte deren Geschäftsführer Christoph Palm im Rathaus Sinsheim.

Der Bürgerkreis für psychosoziale Arbeit e.V. und der „Multi-Super-Zirkel“ erhalten je 6.000 Euro und das „Sinsheimer Modell“ 40.000 Euro. Oberbürgermeister Jörg Albrecht dankte für die großzügige Spende, die dort ankommt, wo sie nötig gebraucht wird.

„Der Bürgerkreis für psychosoziale Arbeit e.V. bietet Unterstützung für Familien mit psychisch belasteten und erkrankten Eltern an“, erklärt Geschäftsführerin Andrea Struzyna. In Familien, die in schwierige Lebenslagen geraten sind, sind oftmals Kinder die Leidtragenden. Sie sehen, dass es den Eltern oder einem Elternteil nicht gut geht. Sie getrauen sich aber nicht, darüber zu sprechen, weil sie Angst haben, ausgegrenzt zu werden. Diese Kinder sind oft gut in der Schule, meistens unauffällig, obwohl sie mitunter seit früher Kindheit eine große Verantwortung für die Familie übernehmen. „Die Gefahr, dass sie später krank werden, ist groß, und daher stellen wir Kinder psychisch belasteter und erkrankter Eltern stärker in den Fokus und bieten ihnen Hilfen an“, ergänzt die Sozialarbeiterin Christine Mohler.

Der "Multi-Super-Zirkel"-Wettkampf ist ein Team- und Einzelwettbewerb für Kinder und Jugendliche im Bereich der Schulen. Ausgetragen wurde dieser in Angelbachtal. Der Wettbewerb ist sportartenunabhängig, gesundheitsorientiert und verbessert die Leistungsfähigkeit im Bereich der Kondition und Koordination. Die Verbesserung des „Teamdenkens“ sowie der motivationale Aspekt stehen im Vordergrund. Nach der gelungenen Pilotveranstaltung kämpften auch im nachfolgenden Jahr wieder Schulen aus den unterschiedlichsten Schularten Baden-Württembergs in 12 gemischten Mannschaften um die Platzierungen. Das Konzept „StartUp-Sportprogramm Multi-Super-Zirkel“ ist auch in den nationalen Aktionsplan „IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ eingebunden. „Damit verfolgt das Bundesgesundheitsministerium das Ziel, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in Deutschland nachhaltig zu verbessern“, unterstreicht der Konzeptentwickler, Autor und Organisator Norbert Rühl. Der Wettbewerb zeigte in den vergangenen Jahren bei internationalen Begegnungen von Schülergruppen sowie im freien Sport eindrucksvoll, wie sich die integrative Wirkung auf den Teamgeist über sprachliche Grenzen hinweg entfaltet und wie sich die Rolle des Sports noch stärker im Schulalltag einbringen lässt.

Um Bedürfnisse und Unterstützung junger Familien geht es der Stadt und dem Amt für Bildung, Familie und Soziales mit dem „Sinsheimer Modell“. Dieses basiert auf vier Bausteinen gemäß den Förderrichtlinien der Josef Wund Stiftung zu folgenden Themen: Kulturelle Bildung, Förderung des prosozialen Verhaltens von Kindern, Kinderschutzkonzept und Gesundheitsmanagement für pädagogische Fachkräfte. Das Konzept hat die Josef Wund Stiftung überzeugt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hilfe einer weiteren sehr großzügigen Spende nachhaltig Strukturen und Angebote für frühe Bildung, Elternberatung in Kindergärten, Kinderschutzprojekte und die Vernetzung diverser Angebote ausbauen und vertiefen können“, freuen sich Amtsleiterin Carmen Eckert-Leutz und Dipl. Psychologin Stefanie Sosa y Fink, die das „Sinsheimer Modell“ betreut.

Die Stiftung unterstützt Projekte, die den Förderlinien Bildung, Gesundheit und Kreativität entsprechen und die außerdem den Zweck der Nachhaltigkeit erfüllen. Sie wurde von dem erfolgreichen Architekten und Unternehmer Josef Wund selbst errichtet, mit dem Ziel, auf diesem Weg seine Unternehmensnachfolge zu regeln und die Allgemeinheit an seinem wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen, bekräftigten Christoph Palm und die Tochter Josef Wunds, Petra Wund, anlässlich der Spendenübergabe. Beide ließen keine Zweifel aufkommen, dass die Badewelt, sobald noch anstehende juristische Formalitäten geklärt sind, wie geplant erweitert werden wird. „Hinter den Kulissen wird bereits am wie und mit welchen Attraktionen erweitert wird, gearbeitet“, bestätigt Christoph Palm.

 

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