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Leistungen

Widerlegung der vermuteten Kampfhundeeigenschaft beantragen

Hunde der folgenden Rassen gelten als besonders gefährlich und aggressiv:

  • American Staffordshire Terrier,
  • Bullterrier und
  • Pit Bull Terrier.

Ihre Eigenschaft als Kampfhund wird deshalb vermutet. Dies gilt auch für Kreuzungen untereinander.

Daneben kann die Kampfhundeeigenschaft im Einzelfall amtlich festgestellt werden, vor allem von Hunden der folgenden Rassen und deren Kreuzungen untereinander:

  • Mastiff, Bullmastiff,
  • Staffordshire Bullterrier,
  • Dogo Argentino, Bourdeaux Dogge,
  • Fila Brasileiro,
  • Mastin Espanol, Mastino Napoletano und
  • Tosa Inu

Die Feststellung erfolgt regelmäßig beim Vorliegen von Anzeichen, die auf eine gesteigerte Aggressivität oder Gefährlichkeit hinweisen, zum Beispiel nach einem Beißvorfall.

Achtung: Nach § 1 Abs. 1 der Kampfhundeverordnung kann auch jeder andere Hund einer nicht gelisteten Rasse mit individuell gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren als Kampfhund eingestuft werden.

Wenn Sie einen Hund, dessen Kampfhundeeigenschaft vermutet wird oder amtlich festgestellt ist, halten wollen, benötigen Sie eine Erlaubnis zum Halten eines Kampfhundes.

Die Erlaubnispflicht gilt nicht, wenn die Vermutung der Kampfhundeeigenschaft widerlegt ist.

Eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Feststellung, dass die Kampfhundeeigenschaft widerlegt ist, ist eine Verhaltensprüfung. Zusätzlich müssen Sie nachweisen, dass sich Ihr Hund nicht stärker aggressiv und gefährlich gegenüber Menschen und Tieren verhält als andere Hunde. 

Es reicht nicht aus, wenn Ihr Hund die Verhaltensprüfung besteht, sich aber deutlich aggressiv verhält.

Hinweis: Hat Ihr Hund einmal die Verhaltensprüfung bestanden, erweist sich aber zu einem späteren Zeitpunkt als gesteigert aggressiv und gefährlich, dann gilt er unwiderlegbar als Kampfhund.

Zuständige Stelle

die Gemeinde-/Stadtverwaltung, in deren Bezirk Sie wohnen

Abteilung für Polizeirecht und Ordnungswidrigkeiten

Persönlicher Kontakt

Björn Werthwein
Abteilungsleiter
Telefon07261 404-268
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 029
Aufgaben

Polizeirecht, Waffen- und Sprengstoffrecht, Ortspolizeibehörde, Bußgeldwesen

Beate Preußner
Sekretariat
Telefon07261 404-247
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 019
Aufgaben Ausnahmegenehmiungen Sonntagsfahrverbot, Handwerkerparkausweis der Metropolregion
Vera Hönig
Sachbearbeiterin
Telefon07261 404-245
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 020
Aufgaben Bußgeldstelle
Janina Holdermann
Sachbearbeiterin
Telefon07261 404-246
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 018
Aufgaben

Straßenverkehrsrecht; Öffentlicher Personennahverkehr, Stadtbus; Öffentliche Veranstaltungen

Micha Dittrich

Sachbearbeiter

Telefon07261 404-263
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 024
Aufgaben

Bußgeldstelle

Nadine Ardita

Sachbearbeiterin

Telefon07261 404-260
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 025
Aufgaben

Bußgeldstelle

Nadja Teufel

Sachbearbeiterin

Telefon07261 404-274
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 024
Aufgaben Bußgeldstelle
Sabine Ziegler
Sachbearbeiterin
Telefon07261 404-259
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 025
Aufgaben

Bußgeldstelle; Straßenverkehrsrecht

Teresa Kastner

Sachbearbeiterin

Telefon07261 404-255
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 026
Aufgaben

Waffen-und Sprengstoffrecht; Erlaubnis zur Haltung gefährlicher Hunde; Obdachlosenangelegeheiten

Sonja Leucht

Sachbearbeiterin

Telefon07261 404-393
Fax07261 404-4530
Gebäude Wilhelmstraße 14-16
Raum 026
Aufgaben

Waffen-und Sprengstoffrecht; Erlaubnis zur Haltung gefährlicher Hunde; Obdachlosenangelegeheiten

 

Leistungsdetails

Voraussetzungen

für die Widerlegung der Kampfhundeeigenschaft

  • Ihr Hund verhält sich nicht stärker aggressiv und gefährlich gegenüber Menschen und Tieren als andere Hunde.
  • Ihr Hund besteht die Verhaltensprüfung für Kampfhunde.

Verfahrensablauf

Die Widerlegung der vermuteten Kampfhundeeigenschaft müssen Sie schriftlich bei der zuständigen Stelle beantragen. Legen Sie die Bescheinigung über die bestandene Verhaltensprüfung Ihrem Antrag bei.

Die zuständige Stelle teilt Ihnen anschließend mit, welche Unterlagen oder Nachweise zur Widerlegung der Kampfhundeeigenschaft sie zusätzlich benötigt.

Fristen

je nach Gemeinde unterschiedlich

Erforderliche Unterlagen

  • Bescheinigung über die bestandene Verhaltensprüfung
  • Nachweis, dass Ihr Hund keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen und Tieren aufweist
    Hinweis: Die zuständige Stelle entscheidet nach ihrem Ermessen darüber,
    • wie Sie das nachweisen müssen und
    • ob es von Ihnen nachgewiesen wurde.

Weitere Unterlagen können erforderlich sein. Wenden Sie sich für Informationen an die zuständige Stelle.

Kosten

je nach Gemeinde unterschiedlich

Bearbeitungsdauer

je nach Gemeinde unterschiedlich

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat dessen ausführliche Fassung am 17.07.2017 freigegeben.

 


Stadtverwaltung Sinsheim

Wilhelmstraße 14 - 18
74889 Sinsheim

Tel.: 07261 404-0
Fax: 07261 404-165
E-Mail-Kontakt

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