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Geldspende der Josef Wund Stiftung hilft zwei Projekten in Sinsheim sehr

Eine großzügige Geldspende der Josef Wund Stiftung geht an das „Sinsheimer Modell“ und an den Bürgerkreis für psychosoziale Arbeit.

Eine großzügige Spende in Höhe von 60.000 Euro der Josef Wund Stiftung überreichte deren Geschäftsführer Christoph Palm im Rathaus.

Mit der Stiftung unterstützt Wund Projekte, die den Förderlinien Bildung, Gesundheit und Kreativität entsprechen, die außerdem denZweck der Nachhaltigkeit erfüllen und an den Orten ankommen, die ihm etwas bedeuten. Seit Mitte der 1990er-Jahre widmet sich Josef Wund mit bemerkenswertem Erfolg dem Bau und Betrieb von Freizeitbädern. Vor fünf Jahren eröffnete er die Badewelt in Sinsheim. Oberbürgermeister Jörg Albrecht lobte die Verlässlichkeit des Geschäftsführers Josef Wund und dessen wertvolle Arbeit, die viel zum Imagegewinn der Stadt beiträgt. Albrecht dankte für die großzügige Spende, die einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk gleich kommt, und für zwei Projekte vorgesehen ist. Der Bürgerkreis für psychosoziale Arbeit e.V. erhält 20.000 Euro und das „Sinsheimer Modell“ 40.000 Euro.
Der Bürgerkreis für psychosoziale Arbeit bietet Unterstützung für Familien mit psychisch belasteten und erkrankten Eltern an“, erklärt Geschäftsführerin Andrea Struzyna. In Familien, die in schwierige Lebenslagen geraten sind, sind oftmals Kinder die Leidtragenden. Sie sehen, dass es den Eltern oder einem Elternteil nicht gut geht. Sie getrauen sich aber nicht, darüber zu sprechen, weil sie Angst haben, ausgegrenzt zu werden. Diese Kinder sind oft gut in der Schule, meistens unauffällig, obwohl sie mitunter seit früher Kindheit eine große Verantwortung für die Familie übernehmen. „Die Gefahr, dass sie später krank werden, ist groß, und daher stellen wir Kinder psychisch belasteter und erkrankter Eltern stärker in den Fokus“, ergänzt Christine Mohler, Sozialarbeiterin und Spielpädagogin.

Der Bürgerkreis und die Psychologische Beratungsstelle Sinsheim arbeiten eng zusammen. Es gibt spezielle Gruppen, in denen Kinder über alles offen reden dürfen und ihre Gefühle und Bedürfnisse aussprechen können. Das Ziel, eine gesetzliche Regelförderung zu erreichen, wird nun mit dem Spendengeld unterstützt. Um Bedürfnisse junger Familien geht es der Stadt und dem Amt für Bildung, Familie und Soziales mit dem „Sinsheimer Modell“. „Es bietet allen Eltern ab der Geburt ihres Kindes einen Ansprechpartner für Anfragen, Nöte und Sorgen aller Art“, erläuterte Stefanie Sosa y Fink.   Die großzügige Spende der Wund Stiftung hilft außerordentlich gut, um zusätzlich zu dieser Lotsenfunktion Angebote für frühe Bildung, Projekte, die auf die Selbstregulierung der Kinder einwirken, Elternberatung in Kindergärten, Kinderschutzprojekte und die Vernetzung diverser Angebote auszubauen und zu vertiefen.

 

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