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Alltagsmenschen

Skulpturen bis zum 25. Oktober in der Sinsheimer Innenstadt zu sehen

Vier Betonskulpturen: Frauen auf Stühlen auf einer Wiese
Bild (Stadt Sinsheim): Die liebevollen Skulpturen von Christel Lechner zeigen sich in ganz alltäglichen Posen – beispielsweise in der Installation "Wartezimmer"

Liebenswert und auffällig, zumeist leicht übergewichtig und in ganz alltäglichen Posen – Alltagsmenschen eben. Das sind die lebensgroßen Skulpturen der Wittener Bildhauerin Christel Lechner, die vom 22. Juli bis zum 25. Oktober in der Sinsheimer Innenstadt zu sehen sind. „Gelebtes Leben ist die natürlichste Form der Schönheit“, meint die Künstlerin. „Natürlich sind wir im Alltag nicht immer perfekt, aber das macht uns ja als Menschen aus.“

Beginnend mit einer großen Figuren-Polonaise an der Dr.-Sieber-Halle lassen sich bei einem Rundgang durch die Stadt mehr als 40 Skulpturen entdecken, gemütlich auf Bänken oder am Elsenzufer sitzend oder geschäftig inszeniert wie die Frauen beim Wäsche aufhängen in der Allee.

Für ihre lebensgroßen Skulpturen, die sie mit Unterstützung ihrer Tochter Laura Lechner, Meisterschülerin der Kunstakademie Düsseldorf, auf dem Lechnerhof in Witten erschafft, ist Christel Lechner weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Nicht nur in vielen deutschen Städten, auch in Österreich, Italien, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden waren die Figuren bereits zu sehen. In Sinsheim hat die Künstlerin im Rahmen der FIFA Frauen WM 2011 fünf Alltagsmenschen vor der Volksbank realisiert.

Die einmalige Sonderausstellung in Sinsheim in diesem Jahr wurde im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2020 mit Unterstützung der Volksbank Kraichgau ermöglicht. Die diesjährigen Heimattage mussten vor dem Hintergrund der Coronakrise und den damit einhergehenden infektionsschützenden Maßnahmen, die eine Planung und Durchführung großer Veranstaltungen unmöglich machten, bedauerlicherweise abgesagt werden. Die Alltagsmenschen können dennoch verwirklicht werden und erhalten die Heimattage noch eine Weile im Stadtbild. Die fröhlichen Figuren bringen Farbe in den Alltag und können unter freiem Himmel entdeckt werden. Wer sie betrachtet, spürt förmlich, wie er selbst ein Teil der Szene wird.

Dazu Thomas Geier, stellvertretender Vorstandssprecher der Volksbank Kraichgau: „Nach zehn Jahren kehrt Frau Lechner mit Ihren „Alltagsmenschen“ nach Sinsheim zurück. Wir freuen uns, dass wir diese Ausstellung voll Lebensfreude und Selbstironie an den ausgefallenen Heimattagen unterstützen dürfen. Die Damen und Herren aus Beton, die keinem Schönheitsideal entsprechen und uns Menschen im Alltag ähneln, werden bestimmt zahlreiche Besucher begeistern. Es sind durchweg sympathische und liebenswerte Figuren, wie sie das Leben eben schafft oder geschaffen hat. Das beobachten wir nun schon gute 10 Jahre vor unserer Bank – immer wieder neue Begegnungen von Menschen mit diesen Figuren, die auf ihre Gesichter ein Lächeln zaubern. Wir freuen uns, wenn durch unsere Unterstützung dazu beigetragen werden kann, gerade in diesen schwierigen Zeiten, den Besuchern dieser Ausstellung auf ihrem Weg durch Sinsheim Freude zu bereiten.“

„Ich freue mich sehr, dass es möglich war, die Alltagsmenschen nach Sinsheim zu holen“, so Oberbürgermeister Jörg Albrecht. „Das Jahr 2020 im Zeichen der Coronakrise bedeutet für uns alle große Einschnitte im kulturellen Leben. Umso mehr erfreut es mich, dass die Installationen von Christel Lechner den Sommer in der Stadt bereichern. Dass das möglich war, dafür danke ich ganz herzlich dem Premiumsponsor der Heimattage 2020, der Volksbank Kraichgau, die uns als treuer Partner zur Seite steht.“
Das Stadtmarketing Sinsheim freut sich über viele Bilder mit den Alltagsmenschen unter dem Hashtag #AlltagsmenschenSinsheim auf Facebook (www.facebook.de/stadtverwaltung.sinsheim) oder Instagram (@sinsheimer_erlebnisregion). Selfies mit den freundlichen Figuren sind selbstverständlich erlaubt und auch gewünscht. Im Sinne aller, die sich langfristig an der Ausstellung erfreuen wollen, wird um einen respektvollen Umgang mit den schönen Kunstobjekten gebeten. Insbesondere Beschädigungen und Verunreinigungen sind nicht nur ein unschönes Ärgernis. Sachbeschädigung ist eine Straftat und wird entsprechend zur Anzeige gebracht und geahndet.

Der begleitende Flyer zur Ausstellung ist in den städtischen Einrichtungen sowie in den Rathäusern der Gemeinden der Sinsheimer Erlebnisregion erhältlich.

Hier gibt es den Flyer zum Download:

 

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