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Hebamme ist ein vielfältiger, spannender und ganz besonderer Beruf. Geburtshelferinnen begleiten Menschen ins Leben. Dabei hat sich der Beruf in den vergangenen Jahrzehnten stetig weiterentwickelt und verändert. Grund genug für das Organisationsteam der Veranstaltungsreihe „Gut gschwätzt – Sinsheimer Gespräche“, das Thema eingehender zu beleuchten. Dabei ist ein spannender und kurzweiliger Film entstanden, der am 07. Oktober um 18:30 Uhr auf dem städtischen Youtube-Kanal Premiere hat. Was macht den besonderen Beruf einer Hebamme eigentlich aus? Wie sah und sieht die Arbeit der Geburtshelferinnen in Sinsheim aus? Auf der Suche nach Antworten ist Inge Baumgärtner, Integrationsbeauftragte der Stadt Sinsheim, ins Gespräch mit einer „richtigen“ Hebamme gekommen: Wiebke Rempfer ist seit über 25 Jahren mit Herz und Seele Hebamme und betreibt gemeinsam mit vier Kolleginnen die Sinsheimer Hebammenpraxis in der Ziegelgasse. Aber wie sah es früher aus? Eine ehemalige Hebamme aus Reihen, die heute über 90-jährige Maria Böhmann, erzählt von ihren Erlebnissen als Hebamme im Dorf. Sie begleitete von 1953 bis 1995 sage und schreibe 2.117 Geburten. Der Stadtarchivar Marco Neumaier stellt Quellen aus der Geschichte des jahrhundertalten Berufes vor, wie beispielsweise eine 170 Jahre alte Dienstanweisung für Hebammen. Die Veranstaltungsreihe „Gut gschwätzt – Sinsheimer Gespräche“ ist im Nachgang der Heimattage Baden-Württemberg entstanden. Anfang März 2020 begrüßten der Fachbereich Integration und das Stadtmuseum in einer der letzten Präsenzveranstaltungen vor Ausbruch der Coronakrise Gäste zum Thema „Was ist Heimat? Gespräche zum Heimisch werden und Heimisch sein“. Die Teilnehmer erzählten ihre Heimatgeschichten und teilten ihre Gedanken zum Heimisch sein mit dem Publikum. Die Vorstellungen von Heimat erwiesen sich dabei als so unterschiedlich wie die Gäste. Es sprachen alteingesessene und neue Sinsheimer Bürger sowie eine Promotionsstudentin, die sich dem Thema widmet. Beim Vorstellen historischer Quellen wurde der Blick in die Geschichte gerichtet. Die Gesprächsrunde fand allgemein großen Zuspruch und der Bürgersaal war bis auf die letzten Plätze gefüllt. Da lag es dem Organisationsteam nicht fern, dieses Format weiter zu führen und eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Gut gschwätzt – Sinsheimer Gespräche“ zu verschiedenen Fragestellungen zu gestalten. Bei der Themensuche war der Rahmen schnell gefunden: Es sollte um Gesundheit gehen. Und da dies ein so vielfältiger Bereich ist, einigte man sich im Gespräch auf die Anfänge eines jeden Menschenlebens und den Fokus auf den Beruf der Hebamme. Um der Pandemie ein Schnippchen zu schlagen, wurde das Gespräch aufgezeichnet, der Film steht digital zur Verfügung. Für die Zukunft planen die Organisatoren weitere Gesprächsrunden im Stadtmuseum. Den Trailer zum Film gibt es ab sofort auf dem städtischen Youtube-Kanal zu sehen.

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Nach dem großartigen Erfolg des Wochenmarkt-Aktionstages im August, gibt es am Samstag, den 25. September 2021 eine Wiederholung auf dem Burgplatz. Geselligkeit im kleinen, coronakonformen Rahmen gibt es bei Wurst, Steak und Getränken zu fairen Preisen von 11:00 bis 21:00 Uhr am Rande des Wochenmarkts. Für Unterhaltung sorgt ab 11:00 Uhr die Holger Weitz Band, ab 18:00 Uhr rocken FATE Music Covers die Bühne. Am Nachmittag kommen auch die kleinsten Gäste auf ihre Kosten: Maskottchen „Siggi Salatkopf“, Kinderschminken, Spiel und Spaß unterstützt durch die AVR Umweltservice GmbH und die Josef Wund Stiftung warten auf die Kinder. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Aktionstag wiederholen können. Gemeinsames Feiern und geselliges Beisammensein haben uns allen in den letzten Monaten gefehlt. Unsere Aktion bietet wieder ein Stückchen Normalität, selbstverständlich mit sorgfältig ausgearbeitetem Hygienekonzept, für dessen Umsetzung ich mich bereits jetzt bei allen Beteiligten herzlich bedanken möchte“, freut sich Oberbürgermeister Jörg Albrecht auf das Event. Eine Bar des TV Sinsheim, Abteilung Handball, rundet den Aktionstag ab. Den Essensverkauf übernehmen die weiteren Abteilungen des TV Sinsheim. Die Getränke werden durch den TSV Dühren – AH sowie durch den Round Table 250 Sinsheim verkauft. Auch einen To go-Verkauf wird es wieder geben. Auf dem Wochenmarkt gibt es am Stand von Marietta Laub ein Menü to go in der Tüte mit allen notwendigen Zutaten, um zuhause selbst eine leckere Nudelpfanne für vier Personen zuzubereiten. Der Eintritt zum Wochenmarkt-Aktionstag bleibt frei. Gemäß Corona-Verordnung vom 16. September 2021 ist der Zugang zur Veranstaltung unter Beachtung der 3G-Vorgaben nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen (Antigen-Test max. 24h alt, PCR-Test max. 48h alt) gestattet. Für den Zugang zum Musik- und Gastrogelände ist zudem die Kontaktnachverfolgung verpflichtend. Besucher haben die Möglichkeit, bequem per Luca-App einzuchecken oder ihre Daten schriftlich zu hinterlegen. Es besteht Maskenpflicht überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. Die Stadt Sinsheim bittet unbedingt um Einhaltung der Maßnahmen. Kurzfristige Änderungen entsprechend des am 16. September von Seiten der Landesregierung in Kraft getretenen Warnstufensystems sind vorbehalten.

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In regelmäßigen Abständen führt die Stadtverwaltung Sinsheim Baumkontrollen auf städtischen Grundstücken und an Bachläufen durch. Dabei werden Schäden, Schädlinge und Gefährdungspotenziale wie beispielsweise das Eschentriebsterben festgestellt und die Stand- und Bruchsicherheit der Bäume überprüft. Um die Verkehrssicherheit sicherzustellen, sind für das Winterhalbjahr 2021/2022 im Stadtgebiet und in den Stadtteilen Fällungen, Durchforstungen und Verjüngungen der Baumbestände erforderlich. In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter der Grünflächenabteilung und externe Firmen mit den Arbeiten beginnen. Ab Oktober beginnen nach Rücksprache mit der unteren Naturschutzbehörde die Fällungen von Bäumen, die allen Bemühungen zum Trotz nicht mehr zu retten sind oder die Verkehrssicherheit gefährden. Rund 50 Bäume werden in dieser Saison gefällt. Mehr als 80 Neupflanzungen von Bäumen im Straßen- und Grünbereich, auf Friedhöfen und Spielplätzen sind vorgesehen. Für die Auswahl hat die städtische Grünflächenabteilung aus dem Projekt “Stadtgrün 2021“ zukunftsträchtige Exemplare wie beispielsweise Eisenholzbaum, Purpurerle, Zelkove, Französischer Ahorn und Dreizahnahorn sowie Hopfenbuche ausgewählt. Diese Bäume sind tolerant gegen Hitze, Trockenheit und Salzgehalt im Boden und entwickeln die passende Wuchsform. „Stadtgrün 2021“ ist ein Klimawandel-Projekt der LWG, Bayrische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, die zukunftsträchtige Baumarten aus dem süd- und osteuropäischen, nordamerikanischen und asiatischen Raum erproben und sichten und sich mit der Problematik der gängigen Stadtbaumarten, die immer stärker unter den Folgen des Klimawandels und unter neu eingewanderten Schädlingen und Erkrankungen leiden, beschäftigen.  

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Wirtschaftsforum und Stadtverwaltung teilen mit, dass der Sinsheimer Herbst in diesem Jahr erneut nicht stattfinden wird. Die Entscheidung sei nicht leicht und sehr kurzfristig gefallen, hoffte man doch bis zum Schluss, eine coronakonforme Veranstaltung auf die Beine stellen zu können. Die aktuell steigenden Infektionszahlen und die nach wie vor fragile Gesundheitssituation, ein auf die im Veranstaltungszeitraum geltenden Schutzvorschriften abgestimmtes Hygienekonzept und damit einhergehende aufwändige organisatorische Regelungen machen die Durchführung unmöglich. „Bei möglichen Besucherzahlen mit bis zu mehreren tausend Personen ist das Risiko unkalkulierbar, aber auch organisatorisch nicht zu schultern“, begründen die Vorstandsmitglieder des Wirtschaftsforums Sinsheim und Oberbürgermeister Jörg Albrecht die Absage. Natürlich bedauere man dies sehr. „Wir hätten uns nicht zuletzt für unsere Gewerbetreibenden einen Sinsheimer Herbst gewünscht“, führt Albrecht aus. Stadt und Wirtschaftsforum haben bereits eine Gutschein-Aktion zur Unterstützung der Geschäftswelt, die während des Lockdowns von Schließungen betroffen war, ins Leben gerufen. Das Besondere daran: Die Stadt Sinsheim gewährt beim Einlösen des Gutscheins bis zum 15. November 2021 einen Bonus von 20 Prozent. Über 600 Gutscheine wurden bereits verkauft. „Wir freuen uns, dass die Aktion sehr gut angenommen wird. Wir möchten weiterhin unsere betroffenen Betriebe unterstützen und hoffen, dass der von der Wirtschaftsförderung zur Verfügung gestellte Betrag von 50.000 Euro voll ausgeschöpft wird“, erläutert Albrecht. Gutscheine sind bis zum 30. September im Webshop unter www.kauf-lokal-sinsheim.de erhältlich. Hier besteht für Gewerbetreibende auch nach wie vor die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme an der Aktion zu registrieren. Nachfragen, die Gutscheine auch außerhalb des Webshops zu erwerben, gab es nur sehr vereinzelt. Dennoch kommt die Stadtverwaltung der Anregung gerne nach, sodass Gutscheine ab sofort auch in der Tourist-Info in der Hauptstraße 92 gekauft werden können. Pro Person und Unternehmen können auch hier Gutscheine im Wert von insgesamt maximal 500 Euro gekauft werden. Die Allgemeinen Geschäfts- und Teilnahmebedingungen unter www.kauf-lokal-sinsheim.de sind zu beachten. Fragen rund um die Gutschein-Aktion beantwortet die Wirtschaftsförderung der Stadt Sinsheim, Frau Kern, unter 07261 404-350.

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Die neue Autobahnbrücke über die B292 ist betoniert, jetzt muss nur noch das sogenannte Traggerüst ausgebaut werden. Auf diesen massiven Stahlteilen ruhen die acht tonnenschweren Fertigteilträger, die am zweiten Juliwochenende in einer spektakulären Aktion eingehoben wurden. Für den Ausbau des Traggerüsts und Anschluss der Brückenentwässerung an die Kanalisation muss noch einmal die Bundesstraße zwischen Sinsheim und Dühren gesperrt werden. Dies erfolgt am Wochenende, 10. bis 12. September. Die Sperrung der B292 beginnt am Freitag, 10. September, 23:00 Uhr und endet voraussichtlich am Sonntag, 12. September, 05:00 Uhr (30 Stunden). Sollten die Arbeiten früher als geplant fertiggestellt sein, wird die Sperrung entsprechend zeitnah aufgehoben. Die Umleitung des Verkehrs von Dühren in Richtung Sinsheim erfolgt über die Autobahn A6 von der Anschlussstelle Sinsheim (33a) bis zur Anschlussstelle Sinsheim-Süd/Arena (33b). Der Verkehr aus Sinsheim in Richtung Dühren/Angelbachtal wird über die B45 über Hoffenheim und Eschelbach umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist entsprechend ausgeschildert. Betroffen von der Vollsperrung ist auch der Fuß- und Radweg unter der Autobahnbrücke. Radfahrer und Fußgänger werden gebeten, den ausgeschilderten Feldweg parallel zur A6 (Kaufland/Albert-Schweitzer-Straße/Burghäldeweg/Unterführung) zu nutzen. Für die Stadtbus-Linie 768 und die Regiobus-Linie 799 entfallen die Haltestellen in Sinsheim-Dühren. Fahrgäste von und nach Sinsheim-Dühren werden gebeten auf die Linie 761 auszuweichen. Infolge der weiträumigen Umleitungsstrecke ist im Verlauf der Linie 761 mit Verspätungen zu rechnen.

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Ein neuer Lebensabschnitt hat für 23 junge Menschen am 1. September 2021 im Sinsheimer Rathaus begonnen. Sie wurden von Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Dezernatsleiterin Katharina Scherhag, Personalabteilungsleiter Johannes Wolf und Ausbildungsleiterin Jessica Block im Sitzungssaal zu Beginn der Ausbildung, des Studiums oder des Freiwilligen Sozialen Jahres bzw. Bundesfreiwilligendienstes begrüßt. „Wir freuen uns, dass Sie sich für Ihren beruflichen Werdegang bei der Stadt Sinsheim entschieden haben und wünschen Ihnen dabei stets viel Freude“, hieß Oberbürgermeister Jörg Albrecht alle willkommen. Die 23 Personen verteilen sich auf vielfältige Berufsgruppen. Mit drei Verwaltungsfachangestellten, einer Beamtin im mittleren Dienst und zwei Bachelor of Arts-Studenten erhält die Verwaltung tatkräftige Unterstützung. In den städtischen Kindergärten starten fünf angehende Erzieherinnen in ihre praxisintegrierte Ausbildung. Eine Berufspraktikantin absolviert ihr Anerkennungsjahr. Darüber hinaus werden zwei Fachkräfte für Abwassertechnik bei der Stadt Sinsheim ausgebildet. Neun motivierte junge Erwachsene legen ihr Freiwilliges Soziales Jahr bzw. den Bundesfreiwilligendienst in den Sinsheimer Schulen, Kindergärten, im Stadtmuseum und bei der Feuerwehr ab. Die nächsten Tage werden für die Nachwuchskräfte spannend. Im Rahmen einer Einführungswoche werden die Berufseinsteiger die Stadtverwaltung näher kennenlernen. Neben interessanten Vorträgen, den Besuchen städtischer Einrichtungen wie der Dr.-Sieber-Halle, der Feuerwehr, der Stadtbibliothek, dem Stadtmuseum oder der Kläranlage, steht auch ein Nachmittag mit den Auszubildenden aus dem 2. und 3. Lehrjahr im Jugendhaus auf dem Programm.    Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn im Jahr 2022 sind über das Online-Bewerberportal der Stadt Sinsheim noch bis zum 17. September 2021 unter www.sinsheim.de möglich. Bei Fragen steht die Ausbildungsleiterin Jessica Block unter der Telefonnummer 07261 404-127 gerne zur Verfügung.

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Das diesjährige Ferienspaßprogramm im Museum und Archiv bot wieder neu entwickelte Formate für kleine Geschichtsentdecker. An neun Veranstaltungstagen wurden über 70 Kinder bei drei verschiedenen Angeboten für Geschichte begeistert. Beim gemeinsamen Erkunden der Postkartenausstellung zeigte Museumsleiterin Dinah Rottschäfer die Besonderheiten der kleinen Karte und die Vielfalt der Motive. Dann durften die Kinder selbst gestalten und schreiben. Ob Kleben, Stempeln oder Prickeln; den Kindern standen viele Techniken zur Verfügung. Auch mit echter Gänsefeder wurden ganz stilecht nach historischem Vorbild Postkarten an die Eltern oder Großeltern geschrieben. Bei „Stofftaschen bedrucken mit den Mammuts“ ging es mit Museumsmitarbeiterin Sarah Epping auf eine Zeitreise zurück zu den ersten Bewohnern des Kraichgaus. Säbelzahntiger, Pfeil und Feuerstelle standen bei den Kindern hoch im Kurs. Im Mittelpunkt stand ein ganz besonderes Tier: Das Mammut. Die Kinder zeigten sich als begeisterte Mammutforscher und wussten selbst schon einiges über die haarigen Ahnen der Elefanten. Aber einem echten Mammut auf den Zahn gefühlt hatte bis zum Ferienspaß im Museum noch keins der Kinder. Am Ende bedruckten die Kinder Stoffbeutel mit dem passenden Motiv. Insbesondere im Verlauf des 19. Jahrhunderts verließen viele Menschen aus verschiedenen Gründen ihre Heimat in Sinsheim und den heutigen Stadtteilen, um sich ein neues Leben in der Ferne aufzubauen. Nordamerika war das beliebteste Ziel. Das Stadtarchiv stellte beim Ferienspaß das Thema Auswanderung in den Mittelpunkt und wartete mit einem lebensgroßen Brettspiel im Sitzungssaal des Rathauses auf. Der Spielablauf orientierte sich beispielhaft an dem Weg von der alten in die neue Heimat. Bevor die Kinder im Spiel ihre Auswanderung bei Gemeinderat und Bezirksamt beantragten, bastelten sie Filzbeutel, die als ihr Gepäck auf der Reise dienten. Anhand des Bestands im Archiv konnte Dr. Marco Neumaier einzelne Auswandererschicksale rekonstruieren, die in das Spiel einflossen. Den Kindern wurde dadurch ermöglicht, sich mit den historischen Personen aus Sinsheim und den Stadtteilen zu identifizieren. In eingespielten Videosequenzen erzählten Auswanderer ihre Geschichten. Sie wurden vom Team selbst verkörpert. Während des Spiels würfelten sich die Kinder Feld für Feld weiter und erlebten aufgrund von spontan gezogenen Ereigniskarten einige Abenteuer. Nach der Ankunft in New York führte sie eine letzte Etappe auf dem amerikanischen Kontinent zu ihrem Zielort, wo das neue Leben beginnen konnte. Das Fazit aus dem Ferienspaß im Archiv und Museum: Kindern Geschmack auf Geschichte machen, ist nicht schwer. Wo es vieles zu entdecken gibt, kommt der Spaß auf keinen Fall zu kurz.

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Familienbildung und –begleitung und Kinderschutz sind ebenso wichtige Säulen der Arbeit des Amts für Bildung, Familie und Soziales wie die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts über alle Bevölkerungsschichten hinweg. Dank der Unterstützung der Josef Wund Stiftung können die beiden städtischen Vorzeigeprojekte „Josef Wund Sinsheimer Modell“ und „Kulturcafé Hoffenheim“ realisiert und aufrechterhalten werden. Oberbürgermeister Jörg Albrecht empfing gemeinsam mit der stellvertretenden Amtsleiterin Bettina Richter-Kluge den Geschäftsführer Christoph Palm und den Prokuristen Günter Geyer von der Josef Wund Stiftung im Rathaus. Vor Ort präsentierten die beiden Projektleiter Stefanie Sosa y Fink und Frederik Böna ihre Projekte. Damit Kinder gesund und glücklich aufwachsen können, brauchen sie eine klare zeitliche und räumliche Verlässlichkeit, ein Grundmaß an haltgebender Ordnung, Regeln, andere Kinder und mindestens eine Person, die sie um ihrer selbst willen liebt und annimmt. Im idealen Fall bietet dies das familiäre Umfeld, in einer Erziehungspartnerschaft mit Fachkräften der Kindertagesbetreuung und Vereinen. An dieser wichtigen Nahtstelle setzt das Josef Wund Sinsheimer Modell seit 2019 an. Neben Angeboten der Familienbildung und –begleitung liegt der Schwerpunkt aktuell auf der Erarbeitung eines Kinderschutzkonzepts zur Prävention von Gewalt im häuslichen Umfeld sowie in der Kindertagesbetreuung. Für das kommende Frühjahr ist ein Fachtag Kinderschutz geplant, den die Projektleitung gerade mit dem Kinder- und Jugendreferenten Markus Bosler plant. „Ursprünglich war der Fachtag bereits für diesen September angedacht“, erläuterte Sosa y Fink. Coronabedingt habe man verschieben müssen. Dass es dank der Förderung der Stiftung nun aber möglich sei, neben den Fachvorträgen und Workshops ein kulturelles Rahmenprogramm und sogenanntes Graphic Recording, also visuelles mit Zeichnungen unterstütztes Protokollieren, anzubieten, freue sie umso mehr. Im Rahmen des Projekts Kulturcafé entsteht im ehemaligen Jugendtreff in Hoffenheim ein Ort der Begegnung. Schwerpunkt ist eine Reparatur- und Nähwerkstatt mit Cafébetrieb. Ein Kulturprogramm mit Ausstellungen und Kleinkunst ist in Planung. Kooperationspartner sind die Jugendakademie der TSG 1899 Hoffenheim, regionale Künstler sowie diverse Organisationen in der Arbeit mit geflüchteten und zugewanderten Menschen. Für das Kulturcafé Hoffenheim sei die Josef Wund Stiftung ein „Rettungsanker“ gewesen, zeigte sich Böna dankbar. Das Projekt war bereits länger geplant. Eine Förderung von Seiten des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst wurde nicht bewilligt, weil Kultur im engeren Sinn nicht Mittelpunkt des Projekts ist. So kam die Josef Wund Stiftung ins Spiel. „Gerade auch die idealen Synergien mit der TSG machten dieses wichtige Projekt für uns so interessant“, erläuterte Palm. Die Josef Wund Stiftung fördert das Josef Wund Sinsheimer Modell in diesem Jahr mit 20.000 Euro und das Kulturcafé Hoffenheim mit 15.000 Euro. „Beim Sinsheimer Modell kann man mit Fug und Recht von einem Vorzeigeprojekt sprechen. In den letzten beiden Jahren ist hier etwas wirklich Tolles entstanden“, betonte Palm und zog einen Vergleich hinzu: „Das ‚Bäumchen‘ wächst. Bis der Baum stabil von alleine steht, stützen wir gerne.“ Oberbürgermeister Jörg Albrecht dankte der Stiftung ebenso herzlich wie den Projektbeteiligten. „Ich empfinde großen Dank und große Freude im Angesicht solch toller Projekte und solch eines großen Engagements der Stiftung und unserer Mitarbeiter.“

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Der Bau des Kindergartens Südstadtpiraten (ehemals Kindergarten Sinsheim-Süd) geht in die letzte Runde. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Ein großer Beitrag zu einer nachhaltigen Stromversorgung ist bereits gesichert. Auf dem Dach des Neubaus hat die Firma Wirsol aus Waghäusel im Auftrag der BürgerEnergieGenossenschaft Kraichgau eG (BEG) eine Photovoltaikanlage errichtet. 94 Module auf etwa 170 Quadratmetern Dachfläche liefern künftig Strom für das Gebäude. Voraussichtlich werden künftig 70 Prozent des gewonnenen Stroms direkt im Kindergarten verbraucht, der Rest wird ins Stromnetz der BEG eingespeist. Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Dezernatsleiterin Katharina Scherhag, BEG-Vorstand Florian Oess und Daniel Knoll, Geschäftsführer der Sonnige Projekte UG, besichtigten die Anlage vor Ort und erläuterten das Konzept der nachhaltigen Stromversorgung. Die Stadt Sinsheim verpachtet die benötigte Fläche an die BEG, erhält ein Dachnutzungsentgelt und wird im Gegenzug mit Strom für den Eigenverbrauch des Kindergartens beliefert. Die Kooperation ist ein Gewinn für beide Seiten: Der Pachtvertrag wurde auf 20 Jahre geschlossen, und der Preis, zu dem die Stadt den grünen Strom bezieht, wurde für fünf Jahre auf dem derzeit aktuellen Stand eingefroren. So haben beide Seiten Planungssicherheit und können einen Beitrag zur Energiewende und dem Klimaschutz leisten. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Kindergartendach ist nach der großen Anlage auf dem Dach des Wilhelmi-Gymnasiums bereits die zweite Anlage, bei der die Stadt und die BEG in dieser Art kooperieren. Die Verträge wurden bereits im März unterzeichnet. „Wir sind sehr stolz auf dieses Projekt und froh, mit der BEG einen kompetenten und zuverlässigen Kooperationspartner gefunden zu haben“, bekräftigt Oberbürgermeister Jörg Albrecht.

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Gleich zehn Auszubildende haben in diesem Sommer erfolgreich die Ausbildung bei der Stadt Sinsheim abgeschlossen. Die Stadt bildet junge Menschen dabei in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern aus. Unter den Berufsanfängern des Abschlussjahrgangs 2021 gibt es Erzieherinnen, Verwaltungsfachangestellte, einen Gärtner und einen Fachinformatiker. „Bei dem Arbeitgeber „Stadt“ denken viele zunächst ganz klassisch an den Beruf des Verwaltungsfachangestellten“, erläutert Ausbildungsleiterin Jessica Block. „Dabei benötigen wir bei der Stadt Sinsheim sehr viele unterschiedliche Berufsgruppen, die wir auch selbst ausbilden.“ Für den Ausbildungsbeginn ab Herbst 2022 sind mehr als zehn Ausbildungsberufe offen, vom Jugend- und Heimerzieher über den Fachangestellten für Medien und Informationsdienste bis zum klassischen Beamten im mittleren Verwaltungsdienst. „Die Ausbildungsmöglichkeiten sind nicht nur vielfältig, wir legen bei der Stadt auch besonderen Wert darauf, das eigens qualifizierte Fachpersonal nach Ausbildungsende weiter bei uns zu beschäftigen“, betont Block. Den Absolventen 2021 konnte allen ein Übernahmeangebot ausgesprochen werden. Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn 2022 sind noch bis zum 17. September 2021 über das Onlinebewerberportal der Stadt möglich. Die Stadt gratuliert den erfolgreichen Absolventen 2021: Lucas Hauser (Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration), Martin Herker (Gärtner Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau), Julia Krüger und Teresa Wagner (beide Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung), Elisa Bove, Frederica Francesca, Lea-Marie Hofstätter und Muriel Nobs (alle vier staatlich anerkannte Erzieherinnen). Den Kreis der Absolventen wird Kira Groß (Beamtin im mittleren Verwaltungsdienst) im September nach ihrer letzten Prüfung erweitern.

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In Sinsheim leben viele zugewanderte Frauen, die teilweise aus Ländern kommen, in denen es nicht erwünscht oder sogar verboten ist, dass Frauen Fahrrad fahren. In Deutschland hingegen ist das Fahrrad ein wichtiges Fortbewegungsmittel, dessen Bedeutung in den letzten Jahren immer größer geworden ist. Dieser Trend setzt sich voraussichtlich fort. Für zugewanderte Frauen kann das Fahrradfahren in vielen Fällen einen emanzipatorischen Vorgang und einen wichtigen Schritt im Integrationsprozess darstellen: Self-Empowerment durch Mobilität. Vor diesem Hintergrund entstand bei den beiden Integrationsbeauftragten Inge Baumgärtner und Frederik Böna bereits im Jahr 2020 die Idee, einen Fahrradkurs für zugewanderte Frauen anzubieten. Die Umsetzung im vergangenen Jahr wurde durch die Corona-Pandemie verhindert. Seit dem Frühjahr 2021 wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“ im Badischen Sportbund Nord, der Stabsstelle Integration des Landkreises in Person von Reinhard Mitschke, Bildungskoordinator für den östlichen Rhein-Neckar-Kreis und dem ADFC ein erneuter Anlauf geplant. Über „Integration durch Sport“ wurde Kontakt zum Freiburger Verein Bike Bridge aufgenommen, der sich auf Fahrradkurse für zugewanderte Frauen spezialisiert hat. Im Mittelpunkt des Bike Bridge-Konzepts stehen Tandem-Übungen von einheimischen Ehrenamtlichen und zugewanderten Frauen. Der Verein erklärte sich sofort bereit, den Fahrradkurs in Sinsheim zu leiten. So kamen schließlich insgesamt 12 zugewanderte Teilnehmerinnen und acht einheimische Ehrenamtliche auf dem Verkehrsübungsplatz der Verkehrswacht Kraichgau 1961 e.V. zusammen. Der Termin wurde bewusst in den Zeitraum der Aktion Stadtradeln gelegt. Martin Kölblin, Geschäftsführer der Verkehrswacht, unterstütze, stellte Leih-Helme für die Teilnehmerinnen bereit und sorgte obendrein für die Verköstigung. Auf ein Kennenlern-Spiel folgten kleinere Übungen mit Bällen, Gleichgewichts-  und Koordinationsübungen, bevor das erste Training auf dem Fahrrad anstand. Die Übungen wurden unter Unterstützung der Ehrenamtlichen an das Niveau der Teilnehmerinnen angepasst und coronakonform durchgeführt. Ein Theorie-Teil rundete das Training ab. Im Laufe des Abends lernten einige Frauen bereits so gut Fahrrad zu fahren, dass sie bald völlig frei und ohne Unterstützung auf dem Verkehrsübungsplatz fahren konnten. Am Ende äußerten die Teilnehmerinnen den Wunsch, an die Aktion anzuknüpfen und zukünftig regelmäßig Fahrradkurse und bald auch gemeinsame Fahrradtouren durchzuführen. Zwei Ehrenamtliche erklärten sich bereits bereit dafür, hier unterstützend tätig zu werden. Das Bundesprogramm "Integration durch Sport" wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und seinen Mitgliedsorganisationen durchgeführt. In Baden-Württemberg wird es durch den BSB Nord e.V. in Kooperation mit den anderen Sportbünden und dem Landessportverband Baden-Württemberg e.V. umgesetzt. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Weitere Interessentinnen können sich gerne beim Integrationsbeauftragten der Stadtverwaltung Sinsheim, Frederik Böna, melden: Stadt Sinsheim, Amt für Bildung, Familie und Soziales, Integrationsbeauftragter, Wilhelmstraße 14-18, 74889 Sinsheim, Tel.: 07261 404-164, E-Mail: fluechtlinge@sinsheim.de

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In der Kernstadt und allen zwölf Stadtteilen stehen mehrere hundert Obstbäume, die der Stadt gehören. Um das Obst nicht ungenutzt verkommen zu lassen, bietet die Stadt nun an, dass von markierten Bäumen kostenlos geerntet werden darf. An den betreffenden Bäumen bringen städtische Mitarbeiter nach dem Baumschnitt Marker mit dem Stadtwappen an. „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder Anfragen aus der Bevölkerung und von den Ortsvorstehern erhalten, was mit dem Obst unserer Bäume passieren soll, und ob man es kostenlos ernten dürfe“, erläutert Steffen Gschwind vom Amt für Infrastruktur, Abteilung Grünflächen. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Obst der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen“, betont Oberbürgermeister Jörg Albrecht. „So verfallen keine wertvollen regionalen Lebensmittel.“ Die Unterstützung des Erhalts und der Entwicklung der Streuobstbestände Baden-Württembergs wird vom Regierungspräsidium gefördert. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Bäume in fünf Jahren zweimal fachgerecht geschnitten werden. In diesem Zug werden die Ernte-Marker angebracht. „Bisher haben wir die Bäume in Dühren, Hilsbach, Reihen, Rohrbach und Waldangelloch geschnitten und markiert“, führt Gschwind aus. Die Kernstadt und die anderen Stadtteile folgen. Die Obstbäume, an deren Ertrag sich jeder frei bedienen darf, finden sich vorwiegend in Ortsrandlage an den Feldwegen. Geerntet wird eigenverantwortlich. Wer pflückt, sollte sowohl auf die Bäume als auch auf sich selbst und andere Rücksicht nehmen. Es dürfen keine Äste abgebrochen werden. Anderen darf beim Ernten kein Schaden entstehen, fremdes Eigentum nicht beschädigt werden. An Straßen sollte besondere Rücksicht auf den Verkehr genommen werden, um sich selbst und andere nicht zu gefährden oder zu verletzen. Rückfragen oder Anfragen bezüglich weiterer Bäume beantwortet gerne die Abteilung Grünflächen, Steffen Gschwind, Telefon 07261 404-230 oder die Abteilung Flächenmanagement, Susanne Pfeil, Telefon 07261 404-225.

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Das Schicksal der Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bewegt viele und hat enorme Spenden- und Hilfsbereitschaft ausgelöst. Gerade auch Kinder beschäftigen die Bilder aus den Katastrophengebieten. Irgendwie müsse man doch helfen und Spenden sammeln können, dachten sich auch die Kinder der Familie Kramper aus Hasselbach und der Nachbarfamilien Kerber und Vierling. „Unser Sohn Emil und der Nachbarsjunge Jaron Vierling kamen beim Malen auf die Idee, Bilder für den guten Zweck zu verkaufen“, erzählt Tanja Kramper. „Gemeinsam haben wir dann nach Möglichkeiten gesucht, vielleicht ein wenig mehr Geld zu sammeln.“ So entstand die Idee zu einem Cocktail-Verkauf für den guten Zweck. Die Nachbarn, insbesondere die Kinder, waren von der Idee begeistert und begannen umgehend mit der Planung. Die Kinder malten Plakate, die vergrößert und im Ort ausgehängt wurden, darauf in bunten Lettern zu lesen: „Wir wollen helfen – Hasselbacher Kids haben einen Plan“. Angepriesen wurden „Cocktails und andere Leckereien für Jung und Alt“ am 6. August im Gänsacker in Hasselbach. „Ziel: Jede Spende zählt und wird dankbar an das Flut- und Katastrophengebiet weitergegeben.“ „Wir haben die Plakate auch nochmal im kleinen Format gedruckt, und die Kinder haben sie in den Briefkästen im Ort verteilt“, berichtet Kramper. Dann wurde geplant, eingekauft und ein Verkaufsstand aus Paletten errichtet. Neben Cocktails gab es schließlich auch Wurst und Brötchen. „Wir mussten natürlich zusehen, dass alles absolut coronakonform abläuft“, betont Kramper. In der Straße gab es Schilder, die auf den gebotenen Mindestabstand hinwiesen. Eins der Kinder der Familie führte eine Anwesenheitsliste. Davon, wie groß die Resonanz auf die Aktion schließlich ausfiel, ist Tanja Kramper auch Tage später noch überwältigt. Ab 16:00 Uhr kamen beständig Leute aus dem ganzen Ort, nicht nur zum Essen und Trinken, sehr viele auch, um spontan mitzuhelfen oder selber Essen mitzubringen. Das mitgebrachte Fingerfood, an dem sich jeder bedienen konnte, habe zwischenzeitlich zwei Biertische in Anspruch genommen, erzählt Kramper. Auch Oberbürgermeister Jörg Albrecht hatte von der Aktion erfahren und stieß im Verlauf des Nachmittags dazu. „Was hier mal eben spontan initiiert wurde, verdient höchsten Respekt und Wertschätzung“, betont er. „Ein großer Dank an die Kinder und ihre Eltern.“ „Gerade Kinder haben uns eifrig unterstützt“, erzählt Kramper. Mehr als zehn Kinder im Alter von vier bis 16 Jahren halfen schließlich aus. „Selbstverständlich haben die Kinder ausschließlich alkoholfreie Cocktails verkauft“, betont Kramper. Alkoholische Cocktails wurden von Erwachsenen in einem separaten, für Kinder unzugänglichen Bereich gemixt. Ausgeschenkt wurde nach dem Motto „Jeder gibt, soviel er mag“. Im Vorfeld hatten Kinder drei „Spendenhäuser“ aus Pappe und Legosteinen gebastelt. „Häuser deshalb, weil ja so vielen in der Katastrophe ihre Unterkunft zerstört wurde.“ Das Konzept ging voll auf: 2.350 Euro kamen so zusammen, die nun direkt an die „Aktion Deutschland Hilft“ gehen. Die bunten Plakate in Hasselbach hängen noch. „Wir wollen jetzt noch Dankesnachrichten mit dem ersammelten Betrag schreiben und über die Plakate kleben“, stellt Kramper in Aussicht.

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Große Feste können in der Corona-Pandemie weiterhin nicht stattfinden. Sommerliche Temperaturen und vergleichsweise niedrige Inzidenzzahlen bei steigender Impfquote wecken dennoch die Lust auf ein bisschen Geselligkeit im kleineren, coronakonformen Rahmen. Die Stadt Sinsheim hat vor diesem Hintergrund einen kleinen musikalisch umrahmten Wochenmarkt-Aktionstag mit Wurst, Steak und Getränken zu fairen Preisen organisiert. Am 14. August gibt es am Rand des Wochenmarkts von 9:00 bis 13:00 Uhr auf dem Burgplatz in einem eigens aufgebauten Areal Musik von Flugrost, herzhaftes Essen vom Stand der Fleischerinnung Rhein-Neckar und Bier, Cola oder Wasser vom Wagen der Heidelberger Brauerei. Den Verkauf übernehmen der TV Sinsheim, Abteilung Handball und der TSV Dühren, Abteilung AH. Auch für die Kleinsten wird es am Aktionstag Angebote geben. Im Laufe des Vormittags werden außerdem die Hauptgewinner des Innenstadt-Gewinnspiels der Stadt Sinsheim ausgelost. „Wir wissen, wie groß die Sehnsucht nach einem bisschen Normalität ist“, so Oberbürgermeister Jörg Albrecht. „Mit dem Wochenmarkt-Aktionstag haben wir eine schöne Lösung gefunden, in Sinsheim ein bisschen sommerliche Feststimmung in sicherem Rahmen zu bieten.“ Die Stadt hat für die Aktion ein Hygienekonzept erarbeitet. Gemäß Corona-Verordnung ist für den Zugang zum Musik- und Gastrogelände die Kontaktnachverfolgung verpflichtend. Besucher haben die Möglichkeit, bequem per Luca-App einzuchecken oder ihre Daten schriftlich zu hinterlegen. Getränke und Speisen können an Biertischen verzehrt werden. Außer an den Sitzplätzen besteht auf dem Gelände Maskenpflicht. Ein Impf-, Test- oder Genesenennachweis ist nicht erforderlich. Das Essen vom Stand der Fleischerinnung kann auch zum Verzehr außerhalb des Gastrogeländes mitgenommen werden. Zum Mitnehmen ist kein Zugang zum Gastrogelände erforderlich und damit kein Hinterlegen der Kontaktdaten nötig. Das Marktangebot wird am Aktionstag um einen Stand der Initiative Palliativ-Versorgung e.V. erweitert. Der Verein bietet Kaffee und Kuchen zum Mitnehmen an.

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Die gemeinsame Gutschein-Aktion der Stadt Sinsheim und des Wirtschaftsforums Sinsheim e.V. ist gut angelaufen. Über 500 Gutscheine sind in den ersten vier Wochen online bestellt worden. Insgesamt machen 42 Sinsheimer Unternehmen (Stand: 06.09.2021, 15:00 Uhr) bei der Aktion mit. Neue Firmen kommen stetig hinzu. Betroffene Gewerbetreibende können sich weiterhin für eine Teilnahme registrieren. Die Registrierung ist ebenfalls über die Adresse des Online-Shops unter www.kauf-lokal-sinsheim.de möglich und kostenlos. „Wir freuen uns, dass die Aktion sehr gut von der Bevölkerung angenommen wird. Wir möchten weiterhin unsere betroffenen Betriebe unterstützen und hoffen, dass der von der Wirtschaftsförderung zur Verfügung gestellte Betrag von 50.000 Euro voll ausgeschöpft wird“, erläutert Oberbürgermeister Jörg Albrecht. Ab sofort wird es auch die Möglichkeit geben, die Gutscheine in der Tourist-Info in der Hauptstraße 92 zu erwerben. Nachfragen dahingehen gab es bei der Stadtverwaltung nur vereinzelt. Nichtdestotrotz möchte die Stadt Sinsheim damit einer Anregung nachkommen. In der Tourist-Info wird es möglich sein, mit EC-Karte oder mit Bargeld zu bezahlen und die Gutscheine direkt mitzunehmen. Pro Person und Unternehmen können auch hier maximal 500 Euro gekauft und beim ausgesuchten Unternehmen eingelöst werden. Es sind dabei die  Allgemeinen Geschäfts- und Teilnahmebedingungen  unter www.kauf-lokal-sinsheim.de zu beachten. Die Tourist-Info ist montags bis freitags von 10:00 bis 17:00 Uhr und samstags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet. Fragen rund um die Gutschein-Aktion beantwortet die Wirtschaftsförderung der Stadt Sinsheim, Frau Kern, unter 07261 404-350.  

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Der Breitbandausbau in den Sinsheimer Stadtteilen Adersbach, Ehrstädt und Hasselbach ist abgeschlossen, in Adersbach lässt sich bereits seit einem Jahr mit Highspeed surfen. Oberbürgermeister Jörg Albrecht betont die Wichtigkeit des Projekts: „Der Breitbandanschluss in den Bergdörfern ist eine wichtige und richtige Investition in die Zukunft. Auch so lässt sich Landflucht vermeiden.“ Die Stadtteile wurden im Rahmen des Ausbauprojekts des Zweckverbandes High-Speed-Netz Rhein-Neckar und der Stadt Sinsheim mit Highspeed-Internet versorgt. Der Zweckverband stellt die Infrastruktur mit den Leerrohren. Netzbetreiber ist die NetCom BW, welche eine Umsatzpacht an den Zweckverband zahlt. Dadurch ergibt sich ein Mittelrückfluss, von dem die Stadt profitiert. Der große Vorteil der Sinsheimer Herangehensweise liegt darin, dass „bei uns das Netz – anders als in anderen Kommunen – nicht in fremder, sondern bewusst eindeutig in städtischer Hand ist“, so Albrecht. Für das Kalenderjahr 2020 belief sich die Höhe der Pacht auf rund 21.500 Euro. Bisher sind rund 30 Prozent der in den Bergdörfern verfügbaren Anschlüsse gebucht. Ein durchaus üblicher Anfangswert, wie es von Seiten des Zweckverbands heißt. Für das Jahr 2021 rechnet der Verband mit weiter steigenden Vertragszahlen, wenn Altverträge mit anderen Netzanbietern auslaufen und Bürger zum Highspeed-Anschluss wechseln. „Von der guten Zusammenarbeit von Zweckverband, Stadt und dem Land Baden-Württemberg, das das Projekt großzügig förderte, profitieren Adersbach, Ehrstädt und Hasselbach langfristig“, betont Oberbürgermeister Jörg Albrecht. Weitere Ausbaustufen sind in Planung. Mit der nächsten Ausbaustufe werden Schulen und Gewerbegebiete angeschlossen.

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Die Stadtbibliothek Sinsheim ist um eine Attraktion für Kinder und Eltern reicher: Die Luka Leseinsel. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Spende der Sparkasse Kraichgau-Stiftung. Luka lautet der Name der Eule, die Kinder und ihre Familien auf einem speziellen Tisch in der Kinder- und Jugendbuchecke der Bibliothek erwartet. Hinter der putzigen Optik steckt eine Menge pfiffiger Technik: Kinder können sich von Luka aus 50 ausgewählten Büchern, die am Tisch zur Verfügung stehen, vorlesen lassen. „Luka ist ein ganz neues System“, erläutert die stellvertretende Bibliotheksleiterin Melanie Schneider. „Wir sind eine der ersten Bibliotheken überhaupt, die Luka im Einsatz haben“, ergänzt Bibliotheksleiterin Daniela Kemmet. Schon jetzt, etwa zwei Wochen nach dem Einzug der Leseinsel in die Stadtbibliothek, fällt das Urteil von Bibliotheksteam und Besuchern gleichermaßen begeistert aus. „Die Luka Leseinsel bringt Leben in die Bibliothek“, fasst Melanie Schneider zusammen. „Die Kinder nehmen Luka mit viel Begeisterung an, und Eltern haben die Möglichkeit, währenddessen ganz entspannt in der Bibliothek zu stöbern oder einen Kaffee zu trinken.“ Luka unterstützt als smarter Lesetrainer die Lesemotivation. „Fast alle Bücher, die sich die Kinder hier vorlesen lassen können, haben wir auch im Bestand. Wenn einem Kind ein Buch gefällt, kann es das Buch gerne anschließend ausleihen und zuhause gemeinsam mit der Familie weiterlesen“, so Melanie Schneider. Die neue Vorlesestation konnte dank einer Spende der Sparkasse Kraichgau-Stiftung angeschafft werden. Den symbolischen Spendenscheck über 2.500 Euro übergab Norbert Grießhaber, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kraich gau, in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek. „Ein solches Projekt unterstützen wir selbstverständlich besonders gerne“, betonte er. Besonders erfreut zeigte er sich, dass Luka pünktlich zum Ferienbeginn Einzug in die Bibliothek gehalten hat. „Ein Besuch in der Stadtbibliothek ist eine tolle Idee für die Sommerferien.“ „Die Sparkasse Kraichgau beweist mit dieser Spende ihrer Stiftung einmal mehr ihre regionale Verbundenheit. Das ist ein großer Glücksfall für uns, für den wir sehr dankbar sind“, so Oberbürgermeister Jörg Albrecht. „Einen großen Dank möchte ich an dieser Stelle auch an das Bibliotheksteam und Abteilungsleiterin Petra Schüle und die beiden Leiterinnen Daniela Kemmet und Melanie Schneider richten für ihr großes Engagement und die tollen Ideen, die sie einbringen.“

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Seit vier Jahren grasen Schafe am Fuße des Steinsbergs unterhalb der Burg. Die Vierbeiner sind als Landschaftspfleger im Einsatz und helfen, ehemals verwilderte Flächen freizuhalten. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Artenvielfalt und Kulturlandschaft und sind daneben in den letzten Jahren zu einer ganz eigenen Attraktion geworden. Initiiert wurde das Projekt vom Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar e.V. (LEV) in Kooperation mit der Stadt Sinsheim und dem Ortschaftsrat Sinsheim-Weiler. Der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) hat das Vorzeigeprojekt nun mit einer Anerkennung im Wert von 5.000 Euro und der Plakette „Engagiert in der Metropolregion Rhein-Neckar“ ausgezeichnet. Gemäß dem Staatsvertrag zwischen Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat der VRRN die Aufgabe, die Weiterentwicklung der Landschaften der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern. In diesem Zusammenhang findet auch alle zwei Jahre das Regionalparkforum Rhein-Neckar statt, bei dem die Gewinner des Wettbewerbs Landschaft in Bewegung ausgelobt werden. Kommunen werden im Vorfeld dazu aufgerufen, Landschafts- und Grünprojekte einzureichen, die die großen Landschaftsräume weiter aufwerten. Aus Sicht des VRRN kann das Beweidungsprojekt am Steinsberg als Baustein der angestrebten nachhaltigen und zukunftsfähigen Kulturlandschaftsentwicklung in der Region verstanden werden. Die Anerkennung hierfür wurde nun, nachdem die Prämierung im Juni nur virtuell stattfinden konnte, vor Ort von Dr. Claus Peinemann, Regionalreferent des VRRN, übergeben. „Diese Anerkennung freut uns außerordentlich“, betonte Oberbürgermeister Jörg Albrecht, der sich für die hervorragende Arbeit der Projektbeteiligten bedankte. Ortsvorsteher Manfred Wiedl sprach von einer „riesigen Bereicherung für Weiler“, besonders im Hinblick drauf, wie verwildert die Flächen vor Projektbeginn waren. Er schloss sich dem Dank an alle Beteiligten, die städtischen Mitarbeiter, LEV, die Beratungsstelle für Grünanlagen, Obst- und Gartenbau des Rhein-Neckar-Kreises, die untere Naturschutzbehörde des Rhein-Neckar-Kreises, den Kreisverband für Obstbau, Garten und Landschaft Rhein-Neckar e.V. und Schäfer an. Mit der Preisverleihung erhalte das Projekt nun seine Krönung. „Die Begeisterung insbesondere von Kindern über die grasenden Schafe ist überwältigend“, weiß Schäfer Markus Heizmann zu berichten. In drei Beweidungsgängen ziehen die Schafe über das Jahr hinweg um den Steinsberg, der erste Beweidungsgang fand dieses Jahr im April statt. 40 bis 60 Tage bleiben die Tiere auf einer Fläche, derzeit auf der „Kirschanlage“, bevor sie weiterziehen. Insgesamt werden so rund 3,7 Hektar Gesamtgebiet von derzeit 45 Schafen beweidet. Mit bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen Streuobstwiesen aufgrund ihrer Strukturvielfalt und der extensiven Nutzung zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Neben der Pflege des Unterwuchses sind auch die Bäume selbst ein wichtiges Thema für die Projektbeteiligten. Der LEV hat in den letzten Jahren Pflanzungen vorgenommen und Schnittschulungen durchgeführt. Fragen zum Projekt beantwortet der LEV, Muthstraße 4, 74889 Sinsheim gerne telefonisch unter 06221 522-5384 oder per E-Mail an Nadja.Salzmann-LEV@Rhein-Neckar-Kreis.de .

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