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Gemeinsam mit dem Forschungsprojekt „Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region“ legt die Stadt Sinsheim im Frühjahr 2018 einen Veranstaltungszyklus auf. Die Veranstaltungen spiegeln erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt wider und verdeutlichen die praktischen Auswirkungen von Flucht und Zuwanderung, sowie die möglichen positiven Effekte für das Gemeinwesen. Thematisiert wird das Zusammenleben in einer sich wandelnden Gesellschaft. Demografische Effekte, Zu- und Wegzug von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Heimischwerden der Geflüchteten spielen hierbei eine Rolle. Die Auftaktveranstaltung findet am Samstag 10. März 2018 ab 9.00 Uhr im Rathaus statt. Referent ist Martin Müller, Fachreferent für Bürgerschaftliches Engagement beim Städtetag Baden-Württemberg. Im Rahmen der Veranstaltung soll zusammengetragen werden, welche Werte in Sinsheim besonders wichtig sind. Die erarbeiteten Inhalte bilden dann die Grundlage für weitere Veranstaltungen. Am 2. Mai gibt es einen Vortrag mit Podiumsdiskussion zum Thema Ankommen und Selbstbestimmung und am 17. Mai zum Thema Demographie der Migrationsgesellschaft. Für Praktiker und praktisch Interessierte sind für den 9., 16. und 17. Juni mehrere Workshops geplant. Die Ergebnisse aus den Veranstaltungen werden interessierten Bürgerinnen und Bürgern bei der Abschlussveranstaltung am Samstag, den 30. Juni 2018 präsentiert werden. Ein detailliertes Programm erhalten Interessierte bei der Freiwilligenbörse, sowie vom Büro der Integrationsbeauftragten in der Werderstraße 1 oder per Mail unter integration@sinsheim.de. INFO : Was ist eigentlich das „Reallabor“? Das Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region widmet sich der Untersuchung von Erfolgsfaktoren für eine möglichst schnelle gesellschaftliche Integration von Asylsuchenden in den Städten Heidel­berg, Sinsheim und Wiesloch. Das Projekt wird gemeinsam von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (PH) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim durchgeführt, wobei mehrere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Heidelberg maßgeblich beteiligt sind. Darüber hinaus sind zahlreiche Praxisakteure und –akteurinnen aus Heidelberg, Wiesloch und Sinsheim am Projekt beteiligt. Das Forschungsprojekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördert.

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