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Stadtteil Hilsbach

Rathaus Hilsbach
Rathaus in Hilsbach

Im Lorscher Codex bereits im frühen Mittelalter als „Hillersbach“ erwähnt. Zunächst im Besitz der Grafen von Öttingen wurde Hilsbach samt Burg Steinsberg anlässlich eines Familienstreites dem Kurfürsten von der Pfalz übergeben. Ursprünglich im Tal gelegen, verlegte man den Ort nach der Erhebung zur Stadt um 1310 auf den Berg und umgab ihn mit einer bis zu zwanzig Meter hohen Festungsmauer. Die Pfarrkirche, um 1300 gebaut, ist dem heiligen Michael geweiht. In den Mauern der alten Stadt besaßen neben der Pfalzgrafschaft die Reichsritter von Renchingen, Gemmingen und Venningen Steinhäuser und Grundstücke. Von den Deutschordensrittern kündet das am alten Schulhaus eingemauerte Prachtwappen, das ursprünglich im 1744 erbauten Pfarrhaus eingemauert war. Kurfürst Ludwig V. veranlasste 1521 den Bau einer Kelterei. 

Hilsbach - Rapsfeld
Rapsfeld auf Gemarkung Hilsbach

Im Bauernkrieg 1525 schloss sich die Mehrzahl der Einwohnerschaft mit dem Bürgermeister Christoph Haffner dem Kraichgauer Haufen unter Anton Eisenhuth an, plünderte die gerade erbaute Kellerei und zog anschließend zur Burg Steinsberg, wo sie ein „Lustfeuer“ entfachte. Im 30jährigen Krieg wurde der Ort durch Tillys Truppen eingenommen und die Bevölkerung auf barbarische Weise dahingemetzelt. Als Amtsstadt besaß Hilsbach im 19. Jahrhundert Bedeutung durch den Sitz eines fürstlichen Justizamtes. Eine ausführliche Chronik zur interessanten Geschichte Hilsbachs erschien 1979 von Franz Gehrich.

Der Stadtteil Hilsbach hat derzeit 2.149 Einwohner.

 
Wappen Hilsbach

Stadtverwaltung Sinsheim

Verwaltungsstelle Hilsbach
Verwaltungsstelle Hilsbach
Hilsbach
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