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Reise & Prozess

Reiseroute

Die Reise von König Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig) mit dem Kronprinzen durch Süd- und Westdeutschland im Jahre 1730

Der geschilderte Steinsfurter Fluchtversuch des jungen Friedrichs ereignete sich auf der Fürstenreise seines Vaters. König Friedrich Wilhelm I. von Preußen war zwischen dem 14. Juli und dem 27. August 1730 durch Deutschland gereist, um an den verschiedenen Fürstenhäusern für die Politik des deutschen Kaisers zu werben. Gleichzeitig verband der Preußenkönig diese Gelegenheit, um Verwandte (u.a. seine in Ansbach verheiratete Tochter Luise) zu besuchen.

Friedrich Wilhelm I. will Friedrich erstechen

Die Reise begann in Potsdam, führte über Leipzig, Meuselwitz, Saalfeld, Coburg (19. Juli) nach Bamberg, Erlangen, Nürnberg und Ansbach (22. – 27.Juli). Weitere Stationen waren Augsburg, Ludwigsburg, Mannheim, Darmstadt, Frankfurt/M (8. August), Koblenz und Wesel, wo es zu dem bekannten dramatischen Zwischenfall kam, bei dem General von der Mosel durch couragiertes Dazwischentreten den Kronprinzen vor dem aufgebrachten König vor Schlimmeren bewahrte.
Während der Kronprinz unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen über Halle nach Küstrin überführt wurde, reiste Friedrich Wilhelm über Halle nach Berlin zurück.

Kronprinzen-Prozess

Köpernicker Kriegsgerichtsurteil
von Katte auf dem Weg zur Hinrichtung
 

​Friedrich der Große - Museum

Steinsfurt
Lerchenneststraße 18
74889 Sinsheim

Tel.:
Hans-Ingo Appenzeller
07261 61496
Herbert Hecker
07261 61691

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