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Pomázer Heimatstube

Die Pomázer Heimatstube ist zunächst aus privater Sammlerinitiative entstanden. Sie wurde mit viel Mühe, Sorgfalt, Kenntnis und historischem Wissen mit wertvollen Exponaten aus den früheren landwirtschaftlichen, hauswirtschaftlichen, gewerblichen, kulturellen und religiösen Leben der Volksdeutschen aus Pomáz ausgestattet.

Seit der Eröffnung am 06. Oktober 1984 und der späteren Übernahme durch den im März 1985 gegründeten „Pomázer Heimatverein“ sowie durch die tatkräftige Unterstützung unserer Patenstadt Sinsheim-Waldangelloch wurde die inzwischen vergrößerte und durch interessante Gegenstände reicher gewordene Heimatstube nicht nur ein Heimatmuseum, sondern auch eine lebendige Begegnungsstätte zur Aufrechterhaltung von Sitte, Brauchtum und Kultur der Pomázer aus aller Welt.

Keiner, ob Groß oder Klein, wird sich dem Zauber entziehen können und mit Leichtigkeit eine Brücke der Erinnerung an die Ahnen in sinnvoller Weise herstellen.

Die mehrsprachige Großgemeinde Pomáz „das Tor zu den Pilischer Bergen im Donauknie“ liegt rund 18 km nordwestlich von Budapest in Ungarn. Die ersten deutschsprachigen Siedler kamen um 1725 aus Bayern und Niederösterreich dort an. Es waren hauptsächlich Bauern und Handwerker. Im Jahre 1945 hatte Pomáz 7300 Einwohner, davon 2200 Volksdeutsche. Am 12. März 1946 wurden 1032 Personen, wegen ihrer Bekennung zum Deutschtum von ihrem Besitz vertrieben. In den ehemaligen Landkreisen Sinsheim und Bruchsal fanden diese Menschen eine neue Heimat.

Exponate der Heimatstube

Sonderführungen bis 30 Personen möglich

Eintritt: kostenlos, Spenden werden gerne entgegengenommen.

 

Pomázer Heimatverein 1985

Waldangelloch
Eichelberger Str. 1
74889 Sinsheim

Öffnungszeiten:

Jeweils am 1. Sonntag im Monat
von März - November
nachmittags von 14:30 - 17:30 Uhr
und Sonderführungen nach telefonischer Vereinbarung.

Kontakt:
Inge Wölbling, 1. Vorsitzende
Tel.: 07251 14726

Barbara Binder, 2. Vorsitzende
Tel.: 07251 2337