„Wir sind überwältigt von der riesigen Resonanz. Die Kampagne leistet einen großen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs in Deutschland. Über die direkte Ansprache vieler Mädchen über Fußball-AG´s in den Schulen gewinnen wir gleichzeitig auch aktive Spielerinnen für die Vereine. Dies ist ein gutes Vorzeichen für die Zukunft. Denn angesichts des demografischen Wandels wollen wir natürlich die positive Entwicklung im Bereich der Fußball spielenden Mädchen auch nach der Frauen-WM 2011 stabilisieren“, sagte OK-Präsidentin Steffi Jones.
Ausgelost wurden bereits die Gewinner für den Besuch jedes einzelnen der 32 Spiele der Frauen-WM 2011. Ein Gewinner-Paket umfasst jeweils 20 Eintrittskarten sowie die An- und Abreise. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag in der Frankfurter DFB-Zentrale wurden durch OK-Präsidentin Steffi Jones und Bundestrainer Joachim Löw die beiden Hauptpreise übergeben. Die Volksschule Obernburg-Eisenbach (Bayern) erhielt 20 Eintrittskarten inklusive der An- und Abreise im DFB-Teambus für das Finale am 17. Juli in Frankfurt. Ebenfalls mit 20 Personen im DFB-Bus reist der kleine Verein TuS Felde (Schleswig-Holstein) am 26. Juni 2011 zum Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Kanada nach Berlin.
„Für den Frauen- und den Männerfußball gleichermaßen gilt, dass nur eine breite Basis eine starke Spitze ermöglichen kann. Die künftigen Nationalspielerinnen und –spieler gehen heute noch zur Schule und spielen im Idealfall in Vereinen ihrer Region Fußball. Diese weiter zu fördern, muss das Ziel des gesamten deutschen Fußballs bleiben. Mir persönlich hat die Aufgabe als Schirmherr der Kampagne TEAM 2011 große Freude bereitet, und ich wünsche uns allen, dass die Fußball-Begeisterung der Kinder in Schulen und Vereinen auch über das WM-Highlight hinaus weiterhin Bestand hat,“ erklärte Bundestrainer Joachim Löw.
„TEAM 2011“ wurde vom DFB im Juli 2009 mit dem konkreten Ziel, mehr Mädchen für den Fußball zu gewinnen, gestartet. 1.800 neu gegründeten Mädchenmannschaften in Vereinen, 1.900 Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaften in Schulen und 1.600 Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen sind durch die Initiative entstanden.
Wie bereits bei der FIFA WM 2006 war die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit ihrer Initiative zur frühen Suchtvorbeugung „Kinder stark machen“ am DFB-Wettbewerb beteiligt. Ziel der Initiative ist es, das Selbstvertrauen und die Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu fördern, damit sie von sich aus „Nein“ zu Tabak, Alkohol und illegalen Drogen sagen können.

