Ausschuss für Technik und Umwelt – Sitzung vom 08.02.2011
1. Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs in Sinsheim, Verkehrsflächen;
hier: Abschließende Beratung/Beurteilung über die Möglichkeit der Herstellung eines Kreisverkehrsplatzes auf dem ehemaligen Hagner-Grundstück/Alternativlösung Lichtsignalanlage
Die optimale Lösung zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse des Verkehrsknotenpunkts Friedrichstraße / Muthstraße, die Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes, ist aufgrund des Platzbedarfes leider nicht zu realisieren. Das Regierungspräsidium lehnte den ursprünglichen Vorschlag der Stadt zur Umgestaltung der Kreuzung ab und forderte eine Lichtsignalanlage. Der Ausschuss für Technik und Umwelt gab sich mit der Umplanung jedoch nicht zufrieden und forderte eine Überarbeitung der Verkehrspläne durch das beauftragte Ingenieurbüro.
2. Kreisverkehrsplätze Wilhelmstraße, Strombergstraße und Dietmar-Hopp-Straße;
hier: Gestaltung der Kreisverkehrsinseln
Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschloss, alle Kreisverkehrsplätze mit leicht pflegbaren Stauden und Blumen zu schmücken. In der Mitte der Verkehrsinseln werden Hülsen für Fahnenstangen eingebaut, die das Aufstellen von Fahnen ermöglichen. In den Kreisverkehrsplätzen der Wilhelmstraße und der Dietmar-Hopp-Straße in Richtung Kernstadt wird zusätzlich ein „S“ für Sinsheim leicht erhöht angebracht. Aufgrund einer Vorgabe des Regierungspräsidiums dürfen auf Innenkreiseln aus Gründen der Verkehrssicherheit keine hohen Kunstwerke o.ä. mehr gebaut werden.
3. Kanalumbau in der Mittelstraße in Adersbach (Verbesserung der Kanalhydraulik in der Talblickstraße);
hier: Auftragsvergabe
Dieser Tagesordnungspunkt war abgesetzt, da die Auftragssumme unter 100.000 € und damit in der Vergabezuständigkeit der Verwaltung lag. Da die Submission der Ausschreibung erst nach Versand der Sitzungseinladung stattfand, wurde der Punkt damals vorsichtshalber auf die Tagesordnung genommen.
4. Umbau der Adersbacher- und Ehrstädter Straße in Rohrbach;
hier: Auftragsvergabe für Kanalumbau, Wasserleitungsumbau und Straßenbau
Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat den o.g. Auftrag an die Fa. Reimold, Gemmingen, zu einer Bruttoauftragssumme von 279.458,94 € vergeben. Der Abwasserkanal wird die Rohrnennweite auf DN 400 und DN 500 vergrößert und die Wasserleitungen aufgrund ihres Alters und Dimension ebenfalls erneuert. Auf einer Länge von 190 m werden danach die Fahrbahnen und Gehwege neu aufgebaut.

