39. Standort der ehemaligen jüdischen Synagoge
1836 wurde in der kleinen Grabengasse, später als Synagogengasse bezeichnet, die jüdische Synagoge mit Religionsschule und Bad errichtet. Sie wurde in der Reichspogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 zerstört. Der Grundstein ist jetzt im Stadt- und Freiheitsmuseum zu sehen. Heute erinnert eine Gedenktafel an die ehemalige jüdische Gemeinde von Sinsheim und deren gewaltsames Ende während der Nazizeit.
Am 9. November 2007 wurde zum Gedenken an die nach Gurs transportierten Juden am Stadtort der ehemaligen jüdischen Synagoge dieser Gedenkstein gesetzt. Er wurde von Sinsheimer Konfirmanden in Zusammenarbeit mit Pfarrer Dirk Ender von der evangelischen Kirche und dem Künstler Hans-Michael Franke gestaltet.

