Verwaltungsstelle Hilsbach
Lampertsgasse 14Telefon 07260 226
Fax 07261 404-4582
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 8.00 - 12.00 Uhr
Mi. 14.00 - 17.30 Uhr
Stadtteil Hilsbach

Im Lorscher Codex bereits im frühen Mittelalter als "Hillersbach" erwähnt. Zunächst im Besitz der Grafen von Öttingen wurde Hilsbach samt Burg Steinsberg anläßlich eines Familienstreites dem Kurfürsten von der Pfalz übergeben. Ursprünglich im Tal gelegen, verlegte man den Ort nach der Erhebung zur Stadt um 1310 auf den Berg und umgab ihn mit einer bis zu zwanzig Meter hohen Festungsmauer. Die Pfarrkirche, um 1300 gebaut, ist dem heiligen Michael geweiht. In den Mauern der alten Stadt besaßen neben der Pfalzgrafschaft die Reichsritter von Renchingen, Gemmingen und Venningen Steinhäuser und Grundstücke. Von den Deutschordensrittern kündet das am alten Schulhaus eingemauerte Prachtwappen, das im Klostergarten gefunden wurde. Kurfürst Ludwig V. veranlaßte 1521 den Bau einer Kelterei. Als Amtsstadt besaß Hilsbach schon im 19. Jahrhundert Bedeutung durch den Sitz eines fürstlichen Justizamtes.


